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Abschluss 2020

Geschrieben von BOEK.

Begrüßungsrede des Schulleiters, Herrn LGED Böken, zur Abschlussfeier am 23.06.2020:

Liebe Abschlussschüler*innen,
liebe Elternvertreter*innen,
liebe Kolleg*innen,

erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!

Diese Worte beschreiben das Auf und Ab in diesem Jahr m. E. sehr treffend. Seit Karneval erleben wir immer neue Lageeinschätzungen und immer neue Ideen, wie man vielleicht wieder in eine schrittweise Normalität zurückkehren kann. Noch vor wenigen Tagen mussten wir davon ausgehen, dass in diesem Jahr die Abschlusszeugnisse durch einen städtischen Boten zugestellt werden müssen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir das in dieser, immer noch meilenweit von der normalen Situation entfernt, aber dennoch persönlichen Weise tun können. Dennoch gibt es heute Einschränkungen, die uns durch die Hygienevorschriften auferlegt werden. Masken, Sitzordnung mit Abstand sind alles andere als normal! Aber auch bei der Ausgabe der Zeugnisse müssen wir uns beschränken. Da ich selbst gesundheitlich bedingt zur Risikogruppe gehöre, werden die Abachlusszeugnisse, anders als in allen Jahren zuvor, heute durch Frau Nick ausgegeben.

Aber sehen wir es positiv! Wenn man uns vor einigen Wochen gesagt hätte, dass wir die Zeugnisse in der heutigen Form ausgeben können, hätten wir es nicht geglaubt!

Ihr alle habt, noch stärker als die Abschlussjahrgänge der bisherigen Jahre, in mehr Eigenarbeit die Prüfungsvorbereitungen absolvieren müssen. Seit März wurde seitens der Lehrer*innen Material bereitgestellt, es wurde mehr und mehr auch der Unterricht auf Distanz praktiziert, alles, um euch so gut, wie eben möglich war, zu unterstützen. Ihr alle könnt mächtig stolz auf das Erreichte sein.

Abitur 2020

Geschrieben von BOEK.

Begrüßungsrede des Schulleiters, Herrn LGED Böken, zur Abiturfeier 2020 am 19.06.2020:

Liebe Abiturientia 2020,
liebe Elternvertreter,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!

Diese Worte beschreiben das Auf und Ab in diesem Jahr m. E. sehr treffend. Seit Karneval erleben wir immer neue Lageeinschätzungen und immer neue Ideen, wie man vielleicht wieder in eine schrittweise Normalität zurückkehren kann. Noch vor wenigen Tagen mussten wir davon ausgehen, dass in diesem Jahr die Abiturzeugnisse durch einen städtischen Boten zugestellt werden müssen. Umso mehr freuen wir uns, dass wir das in dieser, immer noch meilenweit von der normalen Situation entfernt, aber dennoch persönlichen Weise tun können. Dennoch gibt es heute Einschränkungen, die uns durch die Hygienevorschriften auferlegt werden. Über die Masken brauchen wir nicht zu sprechen, ebenso nicht über die unkonventionelle Sitzordnung hier in der Aula, aber auch bei der Ausgabe der Zeugnisse müssen wir uns beschränken. Da ich selbst gesundheitlich bedingt zur Risikogruppe gehöre, werden die Abiturzeugnisse, anders als in allen Jahren zuvor, heute durch Herrn Beisner ausgegeben. Auch die persönlichen Glück wünschenden Händedrucke darf es leider nicht geben.

Aber sehen wir es positiv! Wenn man uns vor einigen Wochen gesagt hätte, dass wir die Zeugnisse in der heutigen Form ausgeben können, hätten wir es nicht geglaubt!

Ihr alle habt, noch stärker als die Abiturjahrgänge der bisherigen Jahre, in mehr Eigenarbeit die Prüfungsvorbereitungen absolvieren müssen. Seit März wurde seitens der Kurslehrer*innen Material bereitgestellt, es wurde mehr und mehr auch der Unterricht auf Distanz praktiziert, alles, um euch so gut, wie eben möglich war, zu unterstützen. Ihr alle könnt mächtig stolz auf das Erreichte sein.

Anders als in den Jahren zuvor wird es heute auch keine lange Abiturrede geben. Ich habe diese verschriftlicht, ihr bekommt mit dem Zeugnis ein kleines Heftchen, in dem ihr meine Rede sowie die unseres Bürgermeisters finden werdet. Mit Gesichtsmaskenpflicht muss man wirklich nicht unbedingt allzu lange Redezeiten planen.

Ihr habt trotz der mehr als widrigen Umstände ein glänzendes Abitur hingelegt! Wenn ich hier sage, dass die beiden besten Abiturzeugnisse heute einen Schnitt von 1,1 aufweisen und insgesamt 13 Mal eine Eins vor dem Komma steht, dann kann sich das mehr als sehen lassen.

Abschlussbroschüre im Corona-Jahr 2020

Geschrieben von BOEK.

Beitrag des Schulleiter, Herrn LGED Böken, zur Abschlussbroschüre im Corona-Jahr 2020:

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten,
liebe Abschlussschülerinnen und Abschlussschüler,

vor allem anderen möchte ich euch allen und euren Eltern zum erreichten Erfolg die herzlichsten Glückwünsche der gesamten Schulleitung der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule aussprechen.

Habe ich am Anfang des Schuljahres gedacht, dass wir wegen der noch nicht wieder fertig gestellten Aula ein großes Problem mit der Abitur- und der Abschlussfeier bekommen werden, sollte ich Recht behalten, aber anders als gedacht. Es gibt ein Problem, aber auch mit normaler Aula gäbe es in diesem Jahr leider keine Feiern, wie wir sie gewohnt sind. Wir alle kennen die Redewendung „Am Aschermittwoch ist alles vorbei!“, aber an diesem Aschermittwoch 2020 war wirklich alles vorbei. Schulen dicht, extreme Hygieneregeln, soziale Isolation bzw. neudeutsch „social distancing“, Probleme, bestimmte Hygieneartikel, Mehl, Nudeln oder Hefe zu bekommen, keine Gottesdienste, keine Fußballspiele mit Publikum, usw.. Von heute auf morgen wurde unser doch immer als selbstverständlich und normal empfundener Alltag komplett auf den Kopf gestellt. Und das alles in den wenigen letzten Wochen vor dem geplanten Unterrichtsende vor den anstehenden Abiturprüfungen. Die Kommunikation mit den Lehrerinnen und Lehrern und untereinander musste von jetzt auf gleich auf die digitale umgestellt werden. Plötzlich wurde das so oft gescholtene Internet zur Hauptkommunikationsader. Alles in allem wirklich keine Optimalbedingungen, zumal über eine lange Zeit auch gar nicht klar war, ob und wie eure Prüfungen ablaufen würden.

"Inside AfD" - Autorinnenlesung mit Franziska Schreiber

Geschrieben von BOEK.

Begrüßungsrede des Schulleiters, Herrn LGED Böken, zur Autorinnenlesung "Inside AfD" mit Franziska Schreiber am 05.11.2019:

Sehr geehrte Frau Schreiber,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Eltern, liebe Schülerinnen und Schüler,
verehrte Gäste,

Ihnen und euch allen ein herzliches Willkommen zu einem Abend, der die erfolgreiche Kooperation der Anton-Heinen-Volkshochschule und der Anita-Lichtenstein-Gesamtschule fortsetzt. Zugleich setzt das Thema des Abends die Auseinandersetzung unserer Schule mit einem leidvollen Thema fort.

Die in den letzten Jahren offensichtlich wieder hoffähig werdenden Parolen, die man von den unterschiedlichsten Protagonisten der AfD immer wieder zu hören bekommt, haben eine unabstreitbare Ähnlichkeit zu denen, die man vor 1933 im Deutschland des letzten Jahrhunderts hören und lesen durfte. So haben wir alle den Gaulandschen Vogelschiss noch im Ohr, aber ein Björn Höcke, der den ehemaligen deutschen Außenminister Sigmar Gabriel als „Volksverderber“ bezeichnet und der mittlerweile, gerichtlich bestätigt, straffrei als Faschist bezeichnet werden darf, macht ebenfalls deutlich, wo wir im Deutschland des Jahres 2019 angekommen sind. Wenn mit Andreas Geithe, Bürgerdeputierter der AfD im Berliner BVV-Ausschuss für Soziales, Senior*innen, Arbeit und Wirtschaft, sagt „Wir sollten eine SA gründen und aufräumen.“, dann weiß ich nicht, was noch gesagt werden soll.

Wie empfindlich hingegen diese Protagonisten der AfD selbst sind, konnte ich, wie ja hinlänglich bekannt ist, im Frühjahr 2018 selbst spüren, als ich auf die Bemerkung, dass seit der letzten Bundestagswahl rechtsextreme Abgeordnete im Deutschen Bundestag sitzen, postwendend eine Dienstaufsichtsbeschwerde eines Aachener AfD-MdB kassieren durfte.

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