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Präsentation des Auschwitz-Projekts 2019

Geschrieben von BOEK.

Rede des Schulleiters, Herrn LGED Böken, zur Präsentation des Auschwitz-Projekts am 11.07.2019:

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Eltern,
sehr geehrte Damen und Herren,
verehrte Gäste,

ich begrüße Sie und euch alle sehr herzlich zur Präsentation unseres diesjährigen Auschwitz-Projektes.

Seit etlichen Jahren ist dieser Termin zum Ende des Schuljahres ein fester Bestandteil unseres Schullebens. Ihr alle seid in der vergangenen Woche mit unterschiedlichsten Erwartungen nach Polen aufgebrochen, um die Stätten des grausamsten Verbrechens, welches je im Namen des deutschen Volkes verübt worden ist, zu besuchen. Das ist unser, das ist euer Weg, zu zeigen, dass es unsere gemeinsame Aufgabe ist, an diese schlimmen Geschehnisse des letzten Jahrhunderts zu erinnern. Und diese Erinnerung ist die einzige Möglichkeit für uns alle, den Menschen, die auf grausame Weise aus dem Leben gerissen worden sind, den ihnen zustehenden Respekt zu zollen. Zugleich kann nur mit dem Erinnern dazu beigetragen werden, dass sich ähnliche Abläufe nicht in ähnlicher Form wiederholen.

Ihr habt euch auf diese Reise begeben, die zugleich eine geografische, politische, historische und emotionale Reise war. Es ist eine anstrengende und lange Fahrt nach Krakau, aber der emotionale Ruck in Auschwitz und im Außenlager Birkenau ist von einer Intensität, die mit Worten nur schwer beschreibbar ist. Ich habe das 2011 selbst so erfahren und weiß von vielen Gesprächen in den letzten Jahren, dass es anderen Besuchern ebenso ergangen ist. Ihr habt euch diesen Eindrücken ausgesetzt und habt eure Empfindungen in den letzten Tagen subjektiv aufgearbeitet. Dafür sage ich euch allen ein aufrichtiges Danke!

Abschluss 2019

Geschrieben von BOEK.

Rede des Schulleiters, Herrn LGED Böken, zur Abschlussfeier am 02.07.2019:

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern, Verwandte und Freunde,
liebe aktiven und ehemaligen Kolleginnen und Kollegen,
verehrte Gäste,

euch und Ihnen allen ein herzliches Willkommen zu unserer diesjährigen Abschlussfeier. Besonders heiße ich unseren ersten Bürger, Herrn Bürgermeister Schmitz, in unseren Reihen willkommen. Für dich, lieber Schorsch, ist dies, was uns betrifft, heute der letzte Termin im diesjährigen Abschlussfeier-Marathon. Lieber Schorsch, mit der heutigen Feier sind es alleine hier bei uns nunmehr drei in fünf Tagen! Umso mehr freut es uns, dass Du auch in diesem Jahr die Leistungen der Absolventen unserer Sekundarstufe I würdigst.

Liebe Noch-Schülerinnen und –Schüler, ihr alle habt heute wirklich allen Grund, euch zu freuen und gemeinsam mit euren Eltern und Lehrerinnen und Lehrern stolz auf das Erreichte zu sein. Der Abschluss, der euch heute dokumentiert wird, bestimmt die Weichenstellungen für die nächsten Jahre. Für einige unter euch wird der weitere Weg in eine Berufsausbildung führen, für andere wird die schulische Ausbildung hier oder an anderer Stelle noch ein paar Jahre weitergehen. Alle aber wissen, dass der bisher in der hier präsentierten Gemeinschaft gegangene Weg der letzten Jahre heute unweigerlich endet. Das macht sicher trotz der Freude über das Erreichte auch ein wenig traurig. Das ist völlig normal und zeigt auch heute, wie spannend und ereignisreich auch euer weiterer Lebensweg hoffentlich noch sein wird, denn alles, was ihr in den vergangenen sechs Jahren hier bei uns erleben konntet, habt ihr vor sechs Jahren sicherlich auch nicht vorhersehen können!

Schauen wir auf die Resultate eures Jahrgangs:

Wir vergeben heute 97 Mal die Fachoberschulreife, davon 62 Mal mit dem Qualifikationsvermerk zum Besuch der Gymnasialen Oberstufe, 21 Mal den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 und zweimal den Hauptschulabschluss nach Klasse 9.

Rückblick auf die Geschichte des Eichendorff-Kollegs

Geschrieben von PEI.

Rede des ehemaligen Abteilungsleiters IV, Herrn StD i. R. Peinkofer, zur Abiturfeier 2019 am 29.06.2019:

Liebe Abiturientinnen und Abiturienten des Jahrgangs 2019,
sehr geehrter Herr Bürgermeister Schmitz,
sehr geehrte Vertreter der übergeordneten Behörden in Düsseldorf und Köln,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich freue mich, heute wieder einmal einer frischgebackenen Abiturientia zur bestandenen Reifeprüfung gratulieren zu dürfen und ich verbinde damit gerne die besten Wünsche an Sie für Ihre nähere und weitere Zukunft.

Meine eigentliche Aufgabe ist es jedoch darauf einzugehen, dass Sie die letzten einer langen Reihe von jungen Menschen sind, die aus Osteuropa , sogar aus Asien kommend hier in Geilenkirchen die Berechtigung an einer deutschen Hochschule zu studieren erworben haben. Das unwiederbringliche Ende einer 47 Jahre alten Institution ist heute gekommen und diese Tatsache wird bei einigen der Anwesenden ein Gefühl des Verlustes hervorrufen: beim Schulleiter der ALG, Herrn Boeken, bei den in Abteilung IV Unterrichtenden – vor allem bei Frau Reininghaus-Klinkenberg und Herrn Dr. Kerkhoff -, bei der Stadt Geilenkirchen, die ein Alleinstellungsmerkmal verliert, vielleicht in den zuständigen Behörden – dort könnte es allerdings verbunden sein mit einem Gefühl der Erleichterung. Vor allem empfinden diesen Verlust aber jene Kolleginnen und Kollegen, die fast ihr ganzes Lehrerleben am Eichendorff-Kolleg verbracht haben: Herr Lingner seit 1977, Herr Pietsch und ich seit 1978. Der Abschied von etwas Einzigartigem – das Eichendorff-Kolleg war die einzige Einrichtung ihrer Art in NRW, es nahm als einzige Schule des Landes nicht am Zentralabitur teil, es war curricular dem ersten und verwaltungstechnisch dem 2. Bildungsweg zugeordnet, also quasi ein Zwitter und schließlich war es , bevor es hier an der ALG eine neue Heimat fand, eigenständige Schule des Landes, dieser Abschied ist bedeutsam genug, um zumindest im „kulturellen Gedächtnis“, das Aleida und Jan Assmann für so bedeutsam einschätzen, etwas von dem festzuhalten, was nun Geschichte sein wird.

Ich werde versuchen, diese Geschichte noch einmal zurückzuholen, so kurz und prägnant wie möglich. Zu vielen Punkten wie zur OBS und zu den genauen Voraussetzungen der Absolventen des EK werde, ich aus Zeitgründen nichts sagen. Für eine längere und genauere Rekonstruktion möchte ich verweisen auf die Festschrift zum 25jährigen Bestehen des Kollegs – von heute aus gesehen fast zur Halbzeit - und darin besonders auf den Artikel des letzten Schulleiters Dr. Wolf-Dietrich Penning mit dem signifikanten Titel ‚Osteuropäische Politik und nordrhein-westfälische Schulentwicklung – Vom „Sonderlehrgang für Spätaussiedler“ zum „Eichendorff-Kolleg“ – Ein behördengeschichtlicher Abriß‘.

Abitur 2019 / Eichendorff-Kolleg

Geschrieben von BOEK.

Rede des Schulleiters, Herrn LGED Böken, zur letzten Abiturfeier der Abteilung IV/Eichendorff-Kolleg am 29.06.2019:

Liebe Kollegiatinnen und Kollegiaten,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
verehrte Gäste,

mit einem herzlichen Dankeschön für die musikalische Einstimmung begrüße ich Sie alle zur feierlichen Übergabe der Abiturzeugnisse für die diesjährige Abiturientia der Abteilung IV/Eichendorff-Kolleg.

Ein besonderer Gruß gilt dem ersten Bürger unserer Stadt. Sehr geehrter Herr Bürgermeister Schmitz, lieber Schorsch, wir danken für die Würdigung der Leistungen unserer Kollegiatinnen und Kollegiaten, die du gerade heute durch deine Anwesenheit zum Ausdruck bringst.

Ich begrüße als Vertreter des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen Herrn Leitenden Ministerialrat Schöpke und Herrn Regierungsdirektor Gith. Für die Bezirksregierung Köln freue ich mich sehr, unsere Schulaufsichtsbeamtin, Frau Leitende Regierungsschuldirektorin Ossendorf, zu dieser „besonderen Abiturfeier“, um aus ihrer Bestätigungsmail zu zitieren, begrüßen zu können.

Die Anwesenheit dieser Vertreterinnen und Vertreter aus Ministerium und Bezirksregierung machen deutlich, dass diese heutige Abiturfeier wirklich eine besondere ist.

Für Sie, liebe Absolventinnen und Absolventen, die Sie den zweijährigen Sonderlehrgang zur Erlangung der bundesdeutschen allgemeinen Hochschulreife und damit zum höchsten Schulabschluss, der in unserem Land erreicht werden kann, zum erfolgreichen Abschluss gebracht haben, ist der heutige Tag a priori ein Tag der Freude. Ich weiß aber, dass Sie mit uns gemeinsam zugleich auch traurig sind, traurig, dass eine vom Land Nordrhein-Westfalen über viele Jahre erfolgreich betriebene Institution mit dem heutigen Tage leider die Pforten schließen muss. Zur Geschichte des ehemals autonomen Eichendorff-Kollegs wird uns Herr Ulrich Peinkofer, der letzte offizielle Abteilungsleiter hier in unserem System, im weiteren Verlauf der Veranstaltung einen Abriss geben. Um Dopplungen zu vermeiden, verzichte ich daher an dieser Stelle.

Ein herzlicher Gruß gilt Ihnen, sehr geehrte Frau Sawizki! Sie haben vor etlichen Jahren am Standort Loherhof in Geilenkirchen den Sonderlehrgang besucht, sind bis heute hier in Geilenkirchen wohnhaft und beruflich eingebunden und haben sich dankenswerterweise auch bereit erklärt, aus der Sicht einer „Ehemaligen“ auf das Kolleg zurückzuschauen.

Ihnen allen kann ich herzliche Grüße des letzten Schulleiters des autonomen Eichendorff-Kollegs, Herrn Dr. Thoelen, ausrichten, der wegen eines privaten Paralleltermins heute leider nicht hier sein kann. Er hat mich gebeten, den Absolventinnen und Absolventen herzlich zu gratulieren und mich ausdrücklich auch in seinem Namen bei allen Kolleginnen und Kollegen zu bedanken, die die Abteilung seit 2010 hier in unserem Hause betreut und beschult haben.

Unser Bundestagsabgeordneter, Herr Wilfried Oellers, der ebenfalls aufgrund eines Paralleltermins heute nicht hier sein kann, lässt Ihnen allen ebenfalls herzliche Grüße ausrichten und gratuliert zur bestandenen Prüfung!

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