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56. Mathematik-Olympiade

Geschrieben von BOEK.

Rede des Schulleiters, Herrn LGED Böken, anlässlich der 56. Mathematik-Olympiade am 18.01.2017:

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern, Großeltern, Freunde und Bekannte,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Gäste,

ein herzliches Willkommen euch und Ihnen zu einem Anlass, der wirklich nicht alltäglich ist. Viele Schülerinnen und Schüler haben mit dem Thema, welches den Hauptakteuren des heutigen Tages, den zu ehrenden Schülerinnen und Schülern nämlich Passion ist, ihre Probleme. Johann Beurich, alias DorFuchs hat uns in ansprechender Weise ins Thema eingeführt und wir wissen alle, wovon ich spreche, ich meine die Mathematik.

Ihr habt erfahren, wie interessant diese Wissenschaft sein kann, wenn man sie richtig betreibt. Ihr habt in einem sehr jungen Alter schon entdeckt, wie spannend die Mathematik sein kann. Der Mathematiker ist Schöpfer und Gestalter in einer Person. Das Knacken eines Problems durch logische Überlegung kann ebenso befriedigend sein, wie der Sieg in einer sportlichen Disziplin. Daher ist auch die Benennung des Wettbewerbes, dessen Siegerinnen und Sieger wir heute ehren dürfen, absolut richtig gewählt!

Adventskonzert "Krippen unserer Zeit"

Geschrieben von BOEK.

Begrüßungsrede des Schulleiters, Herrn LGED Böken, zum Adventskonzert "Krippen unserer Zeit" am 15.12.2016:

Meine sehr verehrten Damen und Herren,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern, Großeltern, Verwandte und Freunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Freundinnen und Freunde unserer Schule,

ein herzliches Willkommen zu unserem diesjährigen Weihnachtskonzert unter dem Motto „Krippen unserer Zeit“. Ein besonderer Willkommensgruß gilt Ihnen, liebe Frau Goertz, als Freundin unserer Namensgeberin Anita Lichtenstein.

Das Motto unseres diesjährigen Konzerts haben wir ganz bewusst gewählt, wir meinen es im wörtlichen und auch im übertragenen Sinn. Die politischen Entwicklungen der letzten Zeit haben an vielen Stellen Situationen entstehen lassen, die Parallelitäten mit der Krippe im biblischen Sinne aufweisen. Wir müssen aber bereit sein, diese „Krippen unserer Zeit“ auch zu sehen, wahrzunehmen, zu verinnerlichen, versuchen zu verstehen. Ich möchte hier nur an die abscheulichen verbalen und handfesten Reaktionen zu der Hochzeit der Flüchtlingsproblematik erinnern, wo Menschen um ihr Leben fürchtend Hilfe benötigten, eine neue Bleibe suchend unterwegs waren. Da war doch einmal etwas Ähnliches, so vor etwa 2000 Jahren, oder?

Begrüßungsfeier 2016

Geschrieben von BOEK.

Rede des Schulleiters, Herrn LGED Böken, anlässlich der Begrüßung der neuen Fünftklässler am 24.08.2016:

Liebe neue Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern und Verwandten,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Gäste,

ein ganz herzliches Willkommen euch und Ihnen allen!

Ich habe ganz bewusst euch, die Hauptpersonen des heutigen Tages, liebe neue Schülerinnen und Schüler, zuerst angesprochen! Das lange Warten über den Sommer hat heute ein Ende, die Zeit in eurer neuen Schule hat jetzt schon begonnen. Viele neue Eindrücke prasseln heute und in den kommenden Tagen auf euch nieder. Einerseits ist diese Schule ein wenig größer als eure bisherige Grundschule, andererseits habt ihr aber hier Helferinnen und Helfer an eurer Seite, die es euch leicht machen werden, euch zurecht zu finden.

Am Anfang meiner Begrüßung habe ich soeben gesagt: „Liebe neue Schülerinnen und Schüler“. Eigentlich hätte es jede und jeder von euch verdient, bei der Begrüßung beim Namen genannt zu werden, denn ihr seid heute die wichtigsten Personen und jede und jeder von euch ist individuell anders! Jede und jeder von euch hat individuelle Stärken und Schwächen, jede und jeder von euch hat ihre bzw. seine persönliche Geschichte. Jede und jeder von euch soll sich hier angenommen fühlen mit allen individuellen Besonderheiten. Das funktioniert aber nur dann, wenn auch ihr alle bereit seid, alle anderen Personen, d.h. Schülerinnen und Schüler und auch Lehrerinnen und Lehrer und die anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hier in der Schule so anzunehmen, wie sie nun einmal sind. Macht euch nicht lustig über Dinge, die die oder der Andere nicht kann oder nicht gut kann, helft ihr oder ihm lieber, besser zu werden. Auch ihr freut euch doch, wenn man euch an Stellen unterstützt, an denen ihr Hilfe braucht, oder?

Dieser gegenseitige Respekt ist einer der Aufträge, die durch den Namen dieser Schule von jedem Einzelnen erwartet werden. Auch ihr müsst die anderen Kinder und Erwachsenen hier mit ihren jeweiligen Stärken und Schwächen akzeptieren. Statt euch gegenseitig zu ärgern, solltet ihr euch gegenseitig helfen!

Präsentation des Auschwitz-Projekts 2016

Geschrieben von BOEK.

Rede des Schulleiters, Herrn LGED Böken, zur Präsentation des Auschwitz-Projekts am 07.07.2016:

„Muss es denn Auschwitz sein, kann die Schule nicht auch nach Buchenwald fahren?“ war im Ratssaal der Stadt Geilenkirchen vor wenigen Wochen zu hören! Ja, man kann sicher nach Buchenwald fahren, aber das Synonym für die Shoah ist Auschwitz und das in einer Dimension, die man nicht mit Worten oder Bildern begreifen kann, sondern buchstäblich erfahren und erlaufen muss! Die meisten der jüdischen Geilenkirchener Mitbürgerinnen und Mitbürger wurden nach Auschwitz deportiert und dort umgebracht. Der Besuch in Auschwitz ist somit für Geilenkirchener Schülerinnen und Schüler nur folgerichtig!

Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Frau Goertz,
sehr verehrte Sponsoren unseres Projekts,
sehr geehrte Mitglieder aus Rat und Verwaltung,
sehr geehrte Damen und Herren,
verehrte Gäste,

ich begrüße Sie und euch alle sehr herzlich zur Präsentation unseres diesjährigen Auschwitz-Projektes!

Wir haben uns vor einigen Jahren das Ziel gesteckt, dass es uns gelingen möge, künftig keine Schülerin und keinen Schüler zu entlassen, die bzw. der nicht die Stätten der größten Grausamkeiten, die je in deutschem Namen begangen worden sind, persönlich besucht hat. Ihr seid diesen Weg am Freitag der letzten Woche gegangen, habt zunächst jede und jeder für sich die subjektiven Gefühle und Eindrücke aufgenommen. Ich weiß, wovon ich hier spreche, ich habe die erste Fahrt dieser Art im Jahr 2011 begleitet.

Nur einen Tag nach eurem Besuch im ehemaligen Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau ist der Friedensnobelpreisträger und Auschwitz-Überlebende Elie Wiesel verstorben. Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus stand er am 27. Januar 2000 vor dem Deutschen Bundestag. Seine damaligen Worte spiegeln das, was auch wir mit unserem Projekt ausdrücken wollen:

"Bis zum Ende der Zeiten wird Auschwitz Teil Ihrer Geschichte sein, so wie es Teil der meinigen sein wird. (…) Ich glaube nicht an Kollektivschuld. Die Kinder der Mörder sind keine Mörder, sondern Kinder."